Gegenwart



2008 wurde nach langen Restaurierungs-arbeiten die St. Johanniskirche bei einem Festgottesdienst wieder geweiht. Es war ein Zwischenziel des bestehenden Kirchenbauverein in Ellrich, die wüste Ruine nach der Wende, als noch Vegetation auf den Wänden war und Dach und Fenster fehlten, soweit herzurichten, dass das Kirchenschiff seine Funktion wieder erfüllen kann. Äußerlich strahlt das Kirchenschiff nun wieder im alten Glanze.

Es ist eine anerkennenswerte Leistung des Kirchenbauvereins, eine Zusammenarbeit der kleinen evangelischen Gemeinde mit den kirchlichen Bauämtern und mit der Stadt Ellrich, unterstützt vom Freistaat Thüringen; sie wurde belohnt mit dem Thüringer Denkmalschutzpreis 2009.
Der Kirchbauverein hat mit der inneren Gestaltung und Bauerhaltung des Kirchenschiffs noch ausreichend zu tun, so dass ein neuer Glockenturm gar nicht vorgesehen ist.

Kirchenschiff 2009
Turmseite 2009

Wie eine offene Wunde stehen die Reste des Turmes an der Westseite des Kirchenschiffes, der ohne Unterstützung der DDR seit 1961 dem Verfall und Abriss überlassen wurde.